UNSERE ZIELSETZUNG

Der Frankfurter Künstlerclub fördert Künstler der Sparten Malerei, Musik, Fotografie, Literatur, Schauspiel und Bildhauerei aus dem Frankfurter Raum. Durch Ausstellungen, Matineen, Konzerte und Soireen im Nebbienschen Gartenhaus geben wir Künstlern die Möglichkeit sich der Öffentlichkeit vorzustellen.


Die nächsten Veranstaltungen

_______________________________________________________________

# 01 VERNISSAGE

Freitag, 10. März 2017 20:00 Uhr

Heldenlieder …. oder wie war das mit Siegfried?
Skulpturen und Bilder von Lara Mouvée

Die Künstlerin setzt mit ihren Arbeiten Leichtigkeit, Kraftvolles und Nachdenkliches zum Themenbereich „Heldenlieder“ in ein anregendes Wechselspiel. In Momentaufnahmen zitiert sie mit Fotomontagen auf Aluminium ihre Skulpturen, entwickelt sie weiter und bezieht sie auf bekannte Sagen. Die Acrylglasbilder lassen sich vielschichtig in einer Installation wie MRT-Sequenzen durchschauen. Die Skulpturen stehen dazu im Kontrast. Sie verkörpern das Gewichtige, das Bleibende.

Lara Mouvée lebt und arbeitet in Hofheim am Taunus, hat in Frankfurt a.M. Kunst und Mathematik studiert und ihre vielschichtigen Arbeiten in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland erfolgreich präsentiert.

Die Ausstellung ist von Samstag, den 11.3.2017 bis Sonntag, den 26.3.2017 täglich von 12 bis 18 Uhr geöffnet, montags geschlossen. Die Künstlerin ist während der gesamten Ausstellung anwesend.

_______________________________________________________________

# 02 LESUNG

Sonntag, 12. März 2017 11:00 Uhr

Jaques Brel, der Mann, der eine Insel war
Jens Rosteck liest aus seinem Buch

Er war wild, exzentrisch, verführerisch, er brachte es zu Weltruhm und blieb doch zeit seines Lebens ein großer Zweiter: Jacques Brel. Mit großer Kennerschaft und Feingefühl nähert sich der Musikwissenschaftler und Frankreich-Spezialist Jens Rosteck dem facettenreichen Leben und Schaffen dieses Ausnahmekünstlers, beleuchtet den oft widersprüchlichen, umtriebigen Charakter, liefert feinsinnige Interpretationen ausgewählter Chansons und erweckt auf intelligente Weise Musikgeschichte zum Leben. Seinen Textvortrag illustriert er mit kommentierten Bildern aus den verschiedenen Lebensphasen des großen Chansonniers und trägt, selbst versierter Pianist, einige Stücke vor.

Jens Rosteck, 1962 geboren, lebte viele Jahre in Paris und an der Côte d’Azur, wo er neben Essays zur Musik- und Literaturgeschichte eine Reihe von literarischen Biografien verfasste, u. a. über Paul Bowles, Kurt Weill, Oscar Wilde und Bob Dylan. Zuletzt publizierte er viel beachtete Monografien über Hans Werner Henze und Édith Piaf.

_______________________________________________________________

# 03 JAZZ

Freitag, 17. März 2017 20:00 Uhr

Trio
Lumimare

Das Trio mit Michaela Neuwirth (Querflöte), Victor Plumettaz (Violoncello) und Mathias Schabow (Klavier) interpretiert Kompositionen des Pianisten. Schabows Musik ist stark von der deutschen Romantik beeinflusst, verhehlt aber auch nicht die harmonischen Abläufe des Modern Jazz. Diese Musik ist eine Fusion aus Jazz und Klassik.

Michaela Neuwirth studierte klassische Querflöte am Frankfurter Konservatorium und Jazz- und Popularmusik an der Frankfurter Musikhochschule.

Victor Plumettaz absolvierte seine Violoncelloausbildung an den Musikhochschulen in Karlsruhe und Zürich. Als festes Mitglied der Gruppe Spark entwickelte sich eine internationale Konzerttätigkeit.
Mathias Schabow, Jazzklavierstudium an den Musik-hochschulen Weimar und Köln. Er komponiert für das Theater und veröffentlicht seine Musik auf seinem Label Schabowmusic

_______________________________________________________________

# 04 MATINEE

Sonntag, 19. März 2017 11:00 Uhr

Klaviertrio Farault
Werke von Brahms, Rachmaninov und Haydn

Guillaume Farault Violine, Nepomuk Braun, Violoncello,
und Ingmar Lazar, Klavier.

Guillaume Farault, geboren 1987 in Strasbourg, Frankreich, erhielt seinen ersten Violinunterricht im Alter von 8 Jahren. 2005 begann er sein Studium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler, erhielt zunächst das Diplom und vor kurzem einen Master of Music. Seit Januar 2014 ist er festes Mitglied des Frankfurter Opernorchesters

Ingmar Lazar wurde 1993 in Saint-Cloud (Frankreich) geboren und erhielt seinen ersten Klavierunterricht im Alter von fünf Jahren. Mit sechs trat er zum ersten Mal auf dem Konzertpodium des berühmten Salle Gaveau in Paris auf.

Nepomuk Braun wurde 1991 in München geboren und spielt seit seinem 7. Lebensjahr Violine und wechselte zwei Jahre später auf das Cello. Er studiert am Mozarteum in Salzburg und war Gast bei den Wiener Philharmonikern.

_______________________________________________________________

# 05 NEUE MUSIK

Freitag, 24. März 2017 20:00 Uhr

Duo
schraeng

Das Duo shraeng lässt sich durch zeitgenössische Komponisten zu Werken für elektrische Gitarren inspirieren. Die beiden Musiker bedienen sich klassischer Spieltechniken, aber auch der Effekte und Verfremdungen (Verzerrungen, WahWah, Tremolo, Modulationen), wie man sie bisher eher aus der Pop- und Rockmusik kennt. So entstehen ungewöhnliche Interpretationen, ein freier, unorthodoxer Umgang mit dem komponierten Material, reiche, orchestrale Klangfarben und ein großer Dynamikumfang. Trotzdem verpflichten sich die beiden Musiker dem akribischen, detailgetreuen und respektvollen Umgang mit der Kompositionsvorgabe.

Frank Wingold und Ralph Beerkircher sind beide sowohl im klassischen Gitarrenrepertoire und den entsprechenden Spieltechniken zu Hause, wie auch seit Jahren in der improvisierenden freien und jazz- / popnahen Szene aktiv.

_______________________________________________________________

# 06 ALTE MUSIK

Sonntag, 26. März 2017 11:00 Uhr

Le corde sonanti
Zwei Violoncelli und Laute

Das Ensemble „Le corde sonanti“ widmet sich der reichhaltigen Literatur für Celloduo des Barock und der Klassik sowie der Literatur für zwei Celli und Laute.

Anja Enderle und Uta Kempkes studierten Violoncello und historische Interpretationspraxis an der Musikhochschule Frankfurt. Sie konzertieren europaweit in Orchestern wie „L’Orfeo Barockorchester Linz“ oder dem „Main-Barockorchester Frankfurt“.

Yoshio Takayanagi studierte Gesang in Tokyo und London, bevor er sich den historischen Zupfinstrumenten zuwandte. Er studierte Laute an der Musikhochschule Frankfurt und konzertiert europaweit. Er wirkt regelmäßig an CD- und Rundfunkproduktionen mit.

_______________________________________________________________

# 07 VERNISSAGE

Freitag, 31. März 2017 20:00 Uhr

Körper - Räume - Konstruktionen
Zeichnungen von Arno Dirlewanger

Die bevorzugten Themen der zeichnerischen Arbeiten von Arno Dirlewanger sind menschliche Körper in Bewegung und technoid-architektonische Räume.
Bei den Raumkonstruktionen fallen ungewöhnliche Perspektiven ins Auge, manchmal verdichten sie sich zu maschinenähnlichen Formen.
Die Zeichnungen menschlicher Körper zeigen ein Spektrum von der Skizze eines Gleichgewicht suchenden „Taumelnden“ bis zur expressiven Tanz-Studie.

Die Ausstellung ist von Samstag, den 1.4.2017 bis Sonntag,
den 16.4.2017 täglich von 12 bis 18 Uhr geöffnet, montags
geschlossen. Der Künstler ist während der gesamten Ausstellung anwesend.

Einführung: Michael Klenk, Leiter der Haller Akademie der Künste

_______________________________________________________________

# 08 MATINEE

Sonntag 2. April 2017 11:00 Uhr

Portrait des Komponisten
Prof. Ernst August Klötzke

Klavierwerke von E.-A. Klötzke und C.P.E. Bach
Axel Gremmelsbacher, Klavier

Ernst August Klötzke studierte an den Universitäten Heidelberg und Freiburg im Breisgau Musikwissenschaft und Geschichte und anschließend an der Folkwang Hochschule Essen Komposition.

Seit 1996 leitet er am Hessischen Staatstheater Wiesbaden die Musiktheater-Werkstatt und bis Sommer 2011 auch die Schauspielmusik. Er lehrt seit 2001 an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt, wohin er im Oktober 2011 als Professor für Musiktheorie berufen wurde.

Neben den tradierten musiktheoretischen Themen liegen seine Lehr- und Forschungsschwerpunkte in der barocken Rhetorik und Figurenlehre, der angewandten Musik und Musiktheorie, der musiktheoretischen Quellenkunde, der Musik der Romantik, dem Musiktheater, der Vermittlung von Musik und den unterschiedlichen Strömungen der Musik nach 1945.