UNSERE ZIELSETZUNG

Der Frankfurter Künstlerclub fördert Künstler der Sparten Malerei, Musik, Fotografie, Literatur, Schauspiel und Bildhauerei aus dem Frankfurter Raum. Durch Ausstellungen, Matineen, Konzerte und Soireen im Nebbienschen Gartenhaus geben wir Künstlern die Möglichkeit sich der Öffentlichkeit vorzustellen.


Die nächsten Veranstaltungen

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# 07 VERNISSAGE

Freitag, 31. März 2017 20:00 Uhr

Körper - Räume - Konstruktionen
Zeichnungen von Arno Dirlewanger

Die bevorzugten Themen der zeichnerischen Arbeiten von Arno Dirlewanger sind menschliche Körper in Bewegung und technoid-architektonische Räume.
Bei den Raumkonstruktionen fallen ungewöhnliche Perspektiven ins Auge, manchmal verdichten sie sich zu maschinenähnlichen Formen.
Die Zeichnungen menschlicher Körper zeigen ein Spektrum von der Skizze eines Gleichgewicht suchenden „Taumelnden“ bis zur expressiven Tanz-Studie.

Die Ausstellung ist von Samstag, den 1.4.2017 bis Sonntag,
den 16.4.2017 täglich von 12 bis 18 Uhr geöffnet, montags
geschlossen. Der Künstler ist während der gesamten Ausstellung anwesend.

Einführung: Michael Klenk, Leiter der Haller Akademie der Künste

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# 08 MATINEE

Sonntag 2. April 2017 11:00 Uhr

Portrait des Komponisten
Prof. Ernst August Klötzke

Klavierwerke von E.-A. Klötzke und C.P.E. Bach
Axel Gremmelsbacher, Klavier

Ernst August Klötzke studierte an den Universitäten Heidelberg und Freiburg im Breisgau Musikwissenschaft und Geschichte und anschließend an der Folkwang Hochschule Essen Komposition.

Seit 1996 leitet er am Hessischen Staatstheater Wiesbaden die Musiktheater-Werkstatt und bis Sommer 2011 auch die Schauspielmusik. Er lehrt seit 2001 an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt, wohin er im Oktober 2011 als Professor für Musiktheorie berufen wurde.

Neben den tradierten musiktheoretischen Themen liegen seine Lehr- und Forschungsschwerpunkte in der barocken Rhetorik und Figurenlehre, der angewandten Musik und Musiktheorie, der musiktheoretischen Quellenkunde, der Musik der Romantik, dem Musiktheater, der Vermittlung von Musik und den unterschiedlichen Strömungen der Musik nach 1945.

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# 09 JAZZ

Freitag, 7. April 2017 20:00 Uhr

Trio Diction

Vier Leipziger Musiker finden eine einzigartige Musiksprache. Inspiriert von Kammermusik der klassischen Romantik, Broadway-Songs und aktueller Singer-Songwriter-Musik entwickeln sie verträumte Miniaturen. Ernste und melancholische Momente treffen auf Witz und Humor. Kurze bis ins Detail durchdachte Kompositionen wechseln sich mit langen und freien Improvisationen ab. Die so entstehende Musik klingt sehr facettenreich, mal nach Kunstlied, mal nach Jazzsong und mal nach moderner Filmmusik. Die einzigartige Besetzung lässt dabei verschiedene musikalische Welten vor den Ohren der Zuhörer entstehen. Musik zum Zuhören.
 
2014 wurde die Band Preisträger des Leipziger Jazznach-wuchspreises der Marion-Ermer-Stiftung. 2015 veröffent-lichten sie ihre erste CD “Hotel Savoy” und bringen dieses Frühjahr ihr zweites Album heraus.

Antonia Hausmann, Jazzposaune, Matti Oehl Saxophon/ Klarinette, Philip Frischkorn, Klavier und Jakob Petzl, Kontrabass.

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# 10 MATINEE

Sonntag 9. April 2017 11:00 Uhr

CHOPINIANA

Werke für Klavier von Fr. Chopin
Georgi Mundrov / Klavier

Der bulgarische Pianist GEORGI MUNDROV ist nicht nur ein Virtuose im herkömmlichen Sinne, vielmehr ist er ein Poet am Klavier, der das Publikum an seinen musikalischen Reflexionen teilhaben lässt. Bereits in jungen Jahren konnte sich der bulgarische Pianist in Lateinamerika, Australien und den Ländern des Nahen Ostens und Kuwait, weit über die Grenzen Europas hinaus einen Namen machen. Konzerte in Seoul/Südkorea, Dalian, Fuzhou und Wuhan/China, Bangkok/Thailand und Singapur erweiterten seinen künstlerischen Wirkungskreis.

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# 11 LESUNG

Freitag 14. April 2017 20:00 Uhr

Wenn ich die Welt zum Abschied grüße…
Sonja Kraushofer, Rezitation und Gesang
Brigitte Hertel, Cembalo

Inszenierte Lesung mit Musik

In diesem ungewöhnlichen Programm, das sich den düster morbiden Werken von Andreas Gryphius und seinem Zeitgenossen Johann Jakob Froberger widmet, öffnen sich die Grenzen zwischen Leben und Tod, zwischen Text und Musik, zwischen Dramatik und Melancholie. Sowohl Gryphius als auch Froberger, beide im Jahre 1616 geboren, stellten sich den Fragen des Lebens und beschäftigten sich somit auch mit der Vergänglichkeit des Menschen – mit dem Tod.

Einfühlsam, kraftvoll, mutig und durchweg stimmig erwecken die beiden Künstlerinnen Lyrik und Musik zweier Meister aus längst vergangenen Zeiten zu neuem Leben.

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# 12 MATINEE

Ostermontag, 17. April 2017 11:00 Uhr

Bob Degen

Jazz
Solokonzert

Der bekannte Jazzpianist wird am Ostermontagmorgen ein lyrisches Solokonzert geben, ob er sich eventuell vom „Hasen inspirieren lässt, steht offen!“

Bob Degen, geboren in Scranton/Pennsylvania, studierte am Berklee Colleg of Music. Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums kam Bob Degen 1965 nach Europa und spielte mit namhaften Jazzmusikern. 1967 kehrte er nach Boston zurück, um zusammen mit Paul Motian und Mark Levinson als Trio auf Tournee zu gehen. Von 1969 bis 1971 reiste Bob Degen mit der Original Glenn Miller Band um die Welt. Danach ließ er sich in Frankfurt nieder, wo er mit dem Posaunisten Albert Mangelsdorff und dem Saxofonisten Heinz Sauer spielte. 1973-1999 war Bob Degen Mitglied des HR-Jazzensembles unter Leitung von Albert Mangelsdorff. 2005 tourte er mit Charlie Mariano, Sadao Watanabe, Bill Elgart und Dieter Ilg 2014 in Memorial to Charlie Mariano durch Japan. Er musizierte mit der Gruppe Zitrone und Zimt, Bukard Kunkel, Michel Pilz und Willy Kappich und spielte Ende Okt. 2011 beim 42. Deutschen Jazzfestival in Frankfurt mit seiner Gruppe Community.

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# 13 VERNISSAGE

Freitag 21. April 2017 20:00 Uhr

Transparente Schichten
Fotoarbeiten von Sabine Dächert


Die Künstlerin zeigt Fotografien, Collagen, Cyanotypien von transparenten Objekten aus Kunststoffen, die sie vor dem Fotografieren herstellt. Daraus entstehen surreale Landschaften oder Figuren, bei deren Darstellung es auch um das Thema Begrenzungen und Freiheit geht.

Sabine Dächert lebt und arbeitet in Frankfurt am Main.

Die Ausstellung ist von Samstag, den 22.4.2017 bis Sonntag, den 07.5.2017 täglich von 12 bis 18 Uhr geöffnet, montags geschlossen. Die Künstlerin ist während der gesamten Ausstellung anwesend.

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# 14 MATINEE

Sonntag, 23. April 2017 11:00 Uhr

Rund um Kodály
Kammermusik für Violine und Violoncello

Christiane Schmidt, Violine
Johannes Weber, Violoncello

Hauptwerk des Konzerts ist das große Duo Op. 7 für Violine und Violoncello von Zoltán Kodály. Das Stück gehört zu den wichtigsten Werken der Literatur für Violine und Violoncello und wird durch mehrere kürzere Vorgänger- und Nachfolgewerke in seiner Bedeutung für diese Besetzung eingeordnet.

Die Geschwister Christiane Schmidt und Johannes Weber musizieren bereits seit ihrer Kindheit zusammen, vom Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ über ihr Studium an der Musikhochschule Frankfurt bis heute, haben sie ihre kammermusikalische Zusammenarbeit stetig intensiviert.

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# 15 LESUNG

Freitag 28.April.2017 20:00 Uhr

Frankfurt liest ein Buch
Herbert Heckmann
Benjamin und seine Väter
gelesen von Hartmut Volle

Was macht man, wenn man sich sehnlichst einen Vater wünscht, aber keinen hat?

Der kleine Benjamin aus der Berger Straße in Frankfurt findet in dem lebensklugen Anwalt und Genussmenschen Jonas einen kongenialen Ersatzvater. Dieser hilft ihm, die Welt zu entdecken, Fragen zu stellen: Liegt hinter der Konstabler-wache Amerika, haben Mäuse eine Seele?
Benjamin träumt viel und stellt sich viel vor. Er liest „Don Quixote“ und dieser bestärkt ihn: „Vielleicht ist es Wahnsinn normal zu sein, aber der größte Wahnsinn ist, das Leben so zu sehen, wie es ist und nicht wie es sein sollte!“

Diese Lesung möchte von Benjamins Zweifeln an Zuständen und Gegebenheiten und seiner Suche nach Wahrheit erzählen. Herbert Heckmanns Roman „Benjamin und seine Väter“ fängt die Stimmungen in Frankfurt Ende der 20er und Anfang der 30er Jahre wunderbar auf humoristisch melancholische Art ein.

Hartmut Volle, Schauspieler, lebt freischaffend in Frankfurt am Main.

 

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# 16 MATINEE

Sonntag 30. April 2017 11.00 Uhr

Apollo Quartett

4 for peace
Preisträger von Jugend Musiziert spielen für den Frieden

Das Apollo Quartett, vier junge Musiker spielen:

Franz Schubert, Streichquartett a-moll op. 29 „Rosamunde“, Johan Halvorsen, Duo für Violine und Cello nach Händels Suite Nr. 7, Astor Piazzolla, Tango Ballett und Dimitri Schostakowitsch, Streichquartett Nr. 8 op. 110

Bettina Moll, 16 Jahre, Violine
Anna-Maria Farnung, 15 Jahre, Violine
Max Plötzl, 14 Jahre, Viola
Beatrix Amann, 15 Jahre, Violoncello