Frankfurter Künstlerclub e.V. 
Gemeinnütziger Zusammeschluss von Künstlern und Interessierten.

 

Unsere Vorschau zu den Ausstellungen und Veranstaltungen:

 

21. September - 07. Oktober 2018

 

Zu allen unseren Veranstaltungen ist der Eintritt frei.

Jedoch bitten wir am Ende der Veranstaltungen (Konzerte & Lesungen) um eine angemessene Spende, mit der Sie die Künstler und den Frankfurter Künstlerclub e.V. unterstützen. Eine Platzreservierung ist vorab nur ab 10 Personen möglich.

 Ausstellung

Der menschliche Akt

Malerei und Collage von Doris Brunner

Vernissage: Freitag, 21. September 20:00 Uhr
Ausstellung: 22. September bis 07. Oktober 2018
© Doris Brunner

„Vom Akt zum Abstrakten - Vom Papier zur Leinwand“.

Der menschliche Körper ist eine künstlerische Herausforderung für die Malerin und Zeichnerin Doris Brunner.

Das spontane Erfassen von Gestalten, ihre Lebendigkeit im Augenblick, ihre Sinnlichkeit, eine Stimmung, eine Geste, das interessiert die Künstlerin. Ihre menschlichen Figuren nähern sich der Abstraktion und gewinnen gerade dadurch eine besondere Vitalität. Und so entsteht eine Fülle divergenter Deutungsmöglichkeiten, die den Betrachter, ob männlich oder weiblich, herausfordern.

Dafür hat sie konsequent ihre eigene Handschrift entwickelt. Sie experimentiert mit Kohle, Stiften, Tuschen, Tempera und Öl. Brunners Stil ist durch einen spontanen, leichten Strich, durch dynamische und furiose Stift- und Pinselführung gekennzeichnet.

Der Untergrund wird zur wichtigen Quelle ihrer Kreativität. Genutzt wird nur, was sie inspiriert: Altes und neues Papier, bedrucktes oder bemaltes: Viele Bilder haben bereits eine erste Karriere als Plakate, Tapeten, Zeitungen oder sogar Bücher hinter sich. Beim Bearbeiten dieser Unterlagen entdeckt sie neue Formen und andere Strukturen. Auch eigene Bilder werden so von ihr neu bearbeitet, dekonstruiert und in Collagen neu zusammensetzt.

Das „Leben im Material“ fasziniert die Künstlerin Doris Brunner. Es wird zum Ausgangspunkt einer Entdeckungsreise, zeigt ihre bewegte Phantasie und ihr vitales künstlerisches Denken. Diese besondere Lebhaftigkeit wird in ihren menschlichen Akten spürbar.

 

Doris Brunner wurde 1951 in Braunschweig geboren und lebt seit 1979 in Kelkheim. Ab 1980 setzt sie sich intensiv mit Malerei und Zeichnung auseinander, seit 1987 mit dem Schwerpunkt Aktzeichnung. Ihre Studienaufenthalte führten sie nach Italien, Indien, Marokko, Burma, Peru und Vietnam. Seit 1994 unterrichtet sie Aquarellmalerei und Zeichnen. Sie ist seit 2003 Mitglied im Kunstverein Artlantis und seit 2010 im KünstlerKreis Kelkheim. Mit 50 Ausstellungen war sie im In- und Ausland, u.a. in Frankreich und in Kiew/Ukraine, bereits vertreten.

Die Ausstellung ist von Samstag, den 22.09.2018 bis Sonntag, den 07.10.2018 täglich von 12 bis 18 Uhr geöffnet, montags geschlossen.

Die Künstlerin wird während der gesamten Ausstellungszeit anwesend sein.

# 61 Kammermusik

Sonntag, 23. September 2018 - 11:00 Uhr

molto femminile - Kammermusik der Belle Époque und der frühen Moderne

© Foto: privat

 

 

Werke von Pauline Viardot, Vitezslava Kapralova und Rebecca Clarke.

Komponierende Frauen gab es in allen Epochen der Musikgeschichte, allerdings in zahlenmäßig weitaus geringerem Umfang als ihre männlichen Kollegen.

Die Geigerin und Bratschistin Yumiko Noda präsentiert zusammen mit dem Pianisten Olaf Joksch eine Auswahl unbekannter Kammermusikwerke von drei Komponistinnen, die sich in Zeiten starrer Geschlechterrollen mutig ihren eigenen musikalischen Weg bahnten.

Olaf Joksch hat an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt studiert. Er lebt und arbeitet als Organist in Frankfurt am Main. Yumiko Noda studierte in Tokio und lebt und arbeitet als Bratscherin seit vielen Jahren in Frankfurt am Main.

Violine: Yumiko Noda

Klavier: Olaf Joksch

# 62

Freitag, 28. September 2018 - 20:00 Uhr

Nocturne - Der Klang der Nacht

 

 

Wegen Krankheit entfällt diese Veranstaltung.

Wir bedauern dies sehr.

# 63 Matinee

Sonntag, 30. September 2018 - 11:00 Uhr

Else Ensemble - Israelische und deutsche Musik

Fotos: Naaman Wagner, Shelly © Ezra (Peter C. Theis), Valentin Scharff (Iréne Zandel)


Das Else-Ensemble besteht aus einer großen Zahl hervorragender israelischer und deutscher Musiker, die sich mit Vorliebe der Aufführung von deutschen und jüdischen, oft zu Unrecht vergessenen Werken widmen. Heute treten drei Künstler des Ensembles auf Das Ensemble ist nach der Dichterin und Malerin Else Lasker-Schüler benannt.

Gespielt werden Werke von:

Ludwig van Beethoven Trio B-Dur op 11, Louise Farrenc Trio Es-Dur op. 44 und Joachim Stutschewsky Hassidic Fantasie

Klavier: Naaman Wagner

Klarinette: Shelly Ezra

Violoncello: Valentin Scharff

 # 64 Lesung

Freitag, 05. Oktober 2018 - 20:00 Uhr

Moral ist gut, Erbschaft ist besser - Sabine Wackernagel und Valentin Jeker

© copyright frei

 

 

 

 


Moral ist gut, Erbschaft ist besser!

Aus dem Roman: „Frau Jenny Treibel“ von Theodor Fontane

Sabine Wackernagel und Valentin Jeker

„Mich ärgert die Kleinstelzigkeit des Bourgeois, sein unausgesetztes Verlangen, für nichts bewundert zu werden.“ Dennoch beschrieb Theodor Fontane die Berliner Gesellschaft in seinem Roman: „Frau Jenny Treibel“ durchaus wohlwollend.

Sabine Wackernagel ist nach 25 Jahren Festengagement in Tübingen, Freiburg und Kassel, seit 1995 freischaffend und mit eigenen Programmen, Liederabenden und Lesungen unterwegs. In diesem Zusammenhang sind mehrere Musik- und Hörbuch- CDs entstanden.

Valentin Jeker, arbeitete in den 70er Jahren als Schauspieler unter Peter Palitzsch und Klaus Michael Grüber am Schauspiel Frankfurt. Später inszenierte er u.a. in Tübingen, Freiburg, Kassel, Bonn, Berlin und Wien.

# 65 - Liedmatinee

Sonntag, 07. Oktober 2018 - 11:00 Uhr

Romantik, Impressionismus, Gegenwart  - Liedermatinee mit Céline Wasmer und Martin Schmalz

© Foto: privat


Die Liedmatinee spannt einen Bogen von der Spätromantik Hugo Wolfs über impressionistische „Mélodies“ von Claude Debussy bis hin zu zeitgenössischen Werken der Komponisten Matthias S. Krüger und Martin Schmalz.

Die deutsch-französische, in Basel ansässige Sopranistin Céline Wasmer hat sich im europäischen Raum einen Namen als Spezialistin für moderne und zeitgenössische Vokalmusik gemacht. Sie war Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes, Preisträgerin der Kammeroper Schloss Rheinsberg und in der Biennale Venedig engagiert.

Der in Frankfurt lebende Komponist und Pianist Martin Schmalz konzertiert in verschiedenen Formationen und legt dabei einen besonderen Schwerpunkt auf die Musik des 20. Jahrhunderts. Sein Schaffen umfasst Kammer- und Vokalmusik ebenso wie größere Gattungen.

Sopran: Céline Wasmer

Klavier: Martin Schmalz


Öffnungzeiten des Nebbienschen Gartenhauses:
Dienstag bis Sonntag von 12:00 Uhr bis 18:00 Uhr, montags geschlossen.