UNSERE ZIELSETZUNG

Der Frankfurter Künstlerclub fördert Künstler der Sparten Malerei, Musik, Fotografie, Literatur, Schauspiel und Bildhauerei aus dem Frankfurter Raum. Durch Ausstellungen, Matineen, Konzerte und Soireen im Nebbienschen Gartenhaus geben wir Künstlern die Möglichkeit sich der Öffentlichkeit vorzustellen.


Die nächsten Veranstaltungen

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# 26 VERNISSAGE

Freitag 2. Juni 2017 20:00 Uhr

Horizonte - Simplicity

Arbeiten von Doris Heise-Lück und Daniel Bayardi

Doris Heise-Lück malt seit 2005 überwiegend abstrakt in Acryltechnik. Ihre Bilder sind überwiegend gespachtelt, zum Teil mit dem Pinsel gemalt oder auch in Wischtechnik angelegt. Die Künstlerin lebt und arbeitet in der Rhein-Main-Region.

Der aus Uruguay stammende Künstler Daniel Bayardi lebt und arbeitet in Berlin und Spanien. Er zeigt in Frankfurt eine Auswahl seiner weißen reduzierten Skulpturen aus Marmor und anderen Materialien. 

Die Ausstellung ist von Samstag, den 3.6. bis Sonntag, den18.6.2017 täglich von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Montags geschlossen. Die Künstler sind während der ganzen Ausstellung abwechselnd anwesend.

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# 27 NEUE MUSIK

Sonntag 4. Juni 2017 11:00 Uhr

mehr als belcanto

Hommage à Cathy Berberian

Carola Schlüter, Sopran und Betty Nieswandt, Flöte präsentieren ein Konzertprogramm mit Kompositionen, die in den Anfangszeiten experimentellen Umgangs mit der Stimme entstanden sind und eigens für Cathy Berberian geschrieben wurden. Diesen treten Stücke zur Seite, die in jüngerer Zeit der Sängerin Carola Schlüter gewidmet wurden.

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# 28 JAZZ

Freitag 9. Juni 2017 20:00 Uhr

and on

tri.of.us

Ein Pianist, ein Bassist und ein Schlagzeuger machen gemeinsame Sache. Der eine durch und durch Jazzmusiker, der Zweite hat Jazz studiert, sich aber zwischenzeitlich auf Tango und Theater- & Bühnenmusik konzentriert und der Dritte sieht im Jazz schon seit seinem Studium seine größte Passion. Dabei geht es für die drei darum, das Jazzpiano-Trio aufzubrechen, ihm neue Facetten zu verleihen. Alles ist erlaubt, sei es der Einsatz von elektronischen Hilfsmitteln, wenn Gregor Praml mit seinen Effekten und Loops den Kontrabass verfremdet und vervielfacht oder der Griff zu ungewöhnlichen Rhythmuspatterns am Schlagzeug von Bernhard Schullan. Sie treffen auf die Kompositionen des virtuosen Pianisten Jens Hubert, die mit ihrer einnehmenden Melodik eingängig und fast romantisch klingen können. Dann wieder stoßen sie die Tore auf für treibende Rocknummern, für erdigen Blues und auch zum Grunge der 90er Jahre. Hier sind keine Individualisten am Werk. Das ist die Arbeit von drei Musikern, die ein gemeinsames Ziel haben: dem Jazzpiano-Trio ein neues Gesicht zu geben.

Jens Hubert – Piano, Gregor Praml – Kontrabass, Effekte, Bernhard Schullan – Drums

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# 29 LESUNG

Sonntag 11. Juni 2017 11:00 Uhr

Du, sag, ist der Poldi vor uns gestorben oder nach uns?

Geschichten und Dialoge über die Freuden und Leiden des Alters
Sabine Wackernagel und Valentin Jeker

Texte zum Schmunzeln, zum Staunen und manchmal zum Totlachen. Eine literarische Gratwanderung zwischen Lebenslust und Lebensfrust. Skurrile Streitgespräche über Wahn und Wirklichkeit, Texte über die Freude des Erinnerns und die Furcht vor dem Vergessen. Die unterschiedlichsten Autoren berichten von ihren Erfahrungen. Karl Valentin verzweifelt an seiner Vergesslichkeit, Robert Gernhardt versucht mit Tricks seinem Schicksal zu entgehen und Churchill stellt nüchtern fest: „Wer will denn schon neunzig werden? - Jeder, der 89 ist!“ Aber auch Samuel Becket, Anton Tschechow u. a. kommen zu Wort.

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# 30 NEUE MUSIK

Freitag 16. Juni.2017 20:00 Uhr

Helmut Lachenmann

Salut für Caudwell

Salut für Caudwell – Musik für zwei Gitarristen“ von Helmut Lachenmann ist nicht nur das bedeutendste Stück im Gitarrenrepertoire des 20. Jahrhunderts, sondern eines der Schlüsselwerke der Neuen Musik. 1977 entstanden, verbindet es neuartige, bis dahin unerhörte Spieltechniken mit einer für die zeitgenössische Musik bis dahin nicht gekannten Spielfreude und Musikantik.

Die Interpreten des Konzerts, Steffen Ahrens und Christopher Brandt, sind ausgewiesene Kenner und geübte Interpreten dieses überaus anspruchsvollen und fesselnden Werkes; ergänzt wird das Programm durch Kompositionen von Christopher Brandt und Anton Webern.

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# 31 WELTMUSIK

Sonntag 18. Juni 2017 11:00 Uhr

Schach-Matt

Sei es Swing, Pop, Jazz, Klassik, Tango, Musette, Film- oder auch Weltmusik, die beiden Musiker scheuen sich nicht auf verschiedenste Stilrichtungen zuzugreifen. Dabei klingen die eigenen Interpretationen immer einzigartig und authentisch. Schon nach der ersten gemeinsamen Probe wurde klar, dass der aus Sibirien stammende Vassily Dück (Bajan, Accordina) und der gebürtige Ungar Robert Varady (Geige, Gitarre), sich für viele Jahre musikalisch gefunden haben.

Ein grenzenloses musikalisches Erlebnis von Ungarischer Tanz Nr.5 / J.Brams, Smile / C.Chaplin, Isn`t she lovely/ S.Wonder, Spain / C.Corea, French Touch / R.Galliano, Libertango  A.Piazzolla bis hin zur traditionellen russisch-ungarischen Musik präsentiert Duo Schach-Matt.

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# 32 VERNISSAGE

Freitag 23. Juni 2017 20:00 Uhr

Dorothee Rocke
Zeichnung und Feststellung
Preisverleihung und Ausstellung
mit Arbeiten der Ilse-Hannes-Preisträgerin 2017

Die in Kiel geborene Künstlerin studierte an der Universität Mainz bildende Kunst, hatte eine Gastdozentur für Zeichnung und Malerei an der Universität Middlebury, Vermont, eine Gastprofessur für Zeichnung an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Hamburg und ist Mitglied im Deutschen Künstlerbund; sie lebt und arbeitet in Frankfurt am Main.

Die Ausstellung ist vom 24.6.2017 bis 9.7.2017 täglich von 12 bis 18 Uhr geöffnet, montags geschlossen. Dorothee Rocke erhält bei der Vernissage den Ilse-Hannes-Preis 2017.

Jens Hubert – Piano, Gregor Praml – Kontrabass, Effekte, Bernhard Schullan – Drums

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# 33 NEUE MUSIK

Sonntag 25. Juni 2017 11:00 Uhr

IKAL

Sabine Ambos stellt sieben
Originalkompositionen für Blockflöte solo vor

Jedem Stück liegt eine charakteristische Inspiration zugrunde, vom titelgebenden IKAL – in der Sprache der Maya „menschlicher Atem, Geist, Spirit“ – der Komponistin Hilda Paredes bis zum musikalischen Bild des „Sisyphos“ von Gerhard Müller-Hornbach. Allen Kompositionen gemeinsam ist dabei, dass sie den Ausdrucksreichtum der Blockflöte als ganz unmittelbares Instrument zeigen. Dadurch, dass die Komponisten ihre Stücke der Blockflöte auf den Leib geschrieben haben, bringen sie das Instrument auf besonders einfühlsame und eindringliche Weise zum Klingen. Die Auswahl der Flöten umfasst neben Sopran- und Altblockflöten auch Tenor und Bass sowie Ganassi-Altflöte und Voiceflute.

Sabine Ambos ist regelmäßig als Blockflötistin bei vielbeachteten Produktionen und Konzerten im In- und Ausland engagiert.

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# 34 LESUNG

Freitag 30. Juni 2017 20:00 Uhr

Autorenlesung
Frank Nonnenmacher
Du hattest es besser als ich
Zwei Brüder im 20. Jahrhundert

Zwei Brüder, geboren 1908 und 1914. Der eine wurde als „Asozialer" in ein Konzentrationslager verschleppt, der andere macht Karriere als hochdekorierter Pilot bei der Luftwaffe - so unterschiedlich sind die Lebensläufe der Brüder Nonnenmacher. Über 40 Jahre lang hat Frank Nonnen-macher sowohl mit seinem Vater Gustav und mit seinem Onkel Ernst Interviews geführt. Er recherchierte ihre Aussagen und überprüfte sie empirisch, indem er in die Archive der Konzentrationslager, in Gerichtsakten, Doku-mente von Jugendämtern, Flugbücher und Briefe Einblick nahm und weitere Zeitzeugen befragte. In seinem Buch stellt er die unterschiedlichen Erfahrungen der beiden Brüder einander gegenüber.

Frank Nonnenmacher war zunächst als Lehrer für Politik, visuelle Kommunikation und Kunsterziehung tätig, promovierte dann nach einem Zweitstudium zur Problematik der „Handlungsorientierung“ in der Politischen Bildung in Frankfurt und habilitierte sich in Kassel. An der Goethe- Universität Frankfurt hatte er von 1999 bis 2009 den Lehrstuhl für "Didaktik der Sozialwissenschaften" inne.