UNSERE ZIELSETZUNG

Der Frankfurter Künstlerclub fördert Künstler der Sparten Malerei, Musik, Fotografie, Literatur, Schauspiel und Bildhauerei aus dem Frankfurter Raum. Durch Ausstellungen, Matineen, Konzerte und Soireen im Nebbienschen Gartenhaus geben wir Künstlern die Möglichkeit sich der Öffentlichkeit vorzustellen.


Die nächsten Veranstaltungen

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# 13 VERNISSAGE

Freitag 21. April 2017 20:00 Uhr

Transparente Schichten
Fotoarbeiten von Sabine Dächert


Die Künstlerin zeigt Fotografien, Collagen, Cyanotypien von transparenten Objekten aus Kunststoffen, die sie vor dem Fotografieren herstellt. Daraus entstehen surreale Landschaften oder Figuren, bei deren Darstellung es auch um das Thema Begrenzungen und Freiheit geht.

Sabine Dächert lebt und arbeitet in Frankfurt am Main.

Die Ausstellung ist von Samstag, den 22.4.2017 bis Sonntag, den 07.5.2017 täglich von 12 bis 18 Uhr geöffnet, montags geschlossen. Die Künstlerin ist während der gesamten Ausstellung anwesend.

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# 14 MATINEE

Sonntag, 23. April 2017 11:00 Uhr

Rund um Kodály
Kammermusik für Violine und Violoncello

Christiane Schmidt, Violine
Johannes Weber, Violoncello

Hauptwerk des Konzerts ist das große Duo Op. 7 für Violine und Violoncello von Zoltán Kodály. Das Stück gehört zu den wichtigsten Werken der Literatur für Violine und Violoncello und wird durch mehrere kürzere Vorgänger- und Nachfolgewerke in seiner Bedeutung für diese Besetzung eingeordnet.

Die Geschwister Christiane Schmidt und Johannes Weber musizieren bereits seit ihrer Kindheit zusammen, vom Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ über ihr Studium an der Musikhochschule Frankfurt bis heute, haben sie ihre kammermusikalische Zusammenarbeit stetig intensiviert.

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# 15 LESUNG

Freitag 28.April.2017 20:00 Uhr

Frankfurt liest ein Buch
Herbert Heckmann
Benjamin und seine Väter
gelesen von Hartmut Volle

Was macht man, wenn man sich sehnlichst einen Vater wünscht, aber keinen hat?

Der kleine Benjamin aus der Berger Straße in Frankfurt findet in dem lebensklugen Anwalt und Genussmenschen Jonas einen kongenialen Ersatzvater. Dieser hilft ihm, die Welt zu entdecken, Fragen zu stellen: Liegt hinter der Konstabler-wache Amerika, haben Mäuse eine Seele?
Benjamin träumt viel und stellt sich viel vor. Er liest „Don Quixote“ und dieser bestärkt ihn: „Vielleicht ist es Wahnsinn normal zu sein, aber der größte Wahnsinn ist, das Leben so zu sehen, wie es ist und nicht wie es sein sollte!“

Diese Lesung möchte von Benjamins Zweifeln an Zuständen und Gegebenheiten und seiner Suche nach Wahrheit erzählen. Herbert Heckmanns Roman „Benjamin und seine Väter“ fängt die Stimmungen in Frankfurt Ende der 20er und Anfang der 30er Jahre wunderbar auf humoristisch melancholische Art ein.

Hartmut Volle, Schauspieler, lebt freischaffend in Frankfurt am Main.

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# 16 MATINEE

PROGRAMMÄNDERUNG WEGEN KRANKHEIT

Sonntag 30. April 2017 11.00 Uhr

Eliot-Quartett

Das Streichquartett spielt Werke von Nishimura
und Beethoven (op.59/1, Rasumovsky)

Maryana Osipova und Alexander Sachs - Violine
Dmitry Khakhalin – Viola
Michael Preuss – Violoncello

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# 17 MATINEE

Montag 1. Mai 2017 11:00 Uhr

Arcanta-Quartett

Das 19. Jahrhundert für Klavier und Streicher

Im Mittelpunkt des Konzerts steht das berühmte Klavierquartett c-moll Op. 60 von Johannes Brahms, flankiert von Klaviertrios von Paul Juon und Michail Glinka. Die drei Werke decken das gesamte 19. Jahrhundert ab und zeigen den Weg von der Früh- zur Hochromantik bis hin zu Vorausgriffen auf die klassische Moderne.

Arcanta-Quartett:
Christina Fabel-Sauer, Klavier
Gudrun Jeggle, Violine
Christiane Schmidt, Viola
Stefanie Mehnert, Violoncello

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# 18 JAZZ

Freitag 5.Mai 2017 20:00 Uhr

lézarde jazz

sich sonnen
minimal global chamber music

Durch musikalische Muster globaler Herkunft hindurch und über stilistische Grenzen hinaus findet die Musik  des lézarde jazz – Duos  ihre ganz eigene Sprache – zwischen Jazz, Neuer Musik und Weltmusik: minimal global chamber jazz.

Im Spannungsfeld von Komposition und Improvisation entstehen Freiräume für unerwartete musikalische Wege und klangliche und rhythmische Überraschungen.

Meike Goosmann und Anka Hirsch arbeiten schon seit vielen Jahren in musikalischen Projekten unterschiedlicher Art zusammen. Das transparente Zusammenspiel von Saxofon und Cello und ihre musikalische Kommunikation wird getragen von der individuellen Ausdruckskraft von wechselseitigen Dialogen und einer großen Offenheit beim Hören und Spielen.

Meike Goosmann, Sopransaxophon und Bassklarinette und Anka Hirsch, Violoncello und E-Cello

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# 19 LESUNG

Sonntag 7. Mai 2017 11:00 Uhr

Ein Tag für die Literatur
„Der Krieg ist zu Ende, wir liegen auf dem blanken Rasen, keine Tiefflieger, nur der Himmel…“ -  Aufzeichnungen von Marie-Luise Kaschnitz

In der Textsammlung „Orte - Betrachtungen“ widmet Marie Luise Kaschnitz eine Vielzahl der Beiträge ihrer Frankfurter Zeit während des Krieges und der Jahre danach sowie der Umbruchzeit der 60er Jahre. Diese Frankfurt-Impressionen sowie einige weitere werfen ein Schlaglicht auf die Verhältnisse der damaligen Jahre. Dabei fächert der empfindsame Blick der Autorin, vom persönlichen, intimen Ansatz ihres Mikrokosmos aus, das ganze Jahrhundert auf. Sie war bei Menschen und Institutionen Frankfurts gleichermaßen beliebt und angesehen – sie war „die Kaschnitz“.

Monika Müller-Heusch, Rezitation
Christopher Herrmann, Cello und Komposition

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# 20 VERNISSAGE

Freitag 12. Mai 2017 20:00 Uhr

angezogen

Malerei von Anja Feil

Angezogen von der Skulptur, Torso II (1972) des verstorbenen Künstlers Waldemar Grzimek, die unweit des Nebbienschen Gartenhauses, als „Kunst im öffentlichen Raum“ steht, untersucht die Künstlerin deren Möglichkeit, sich zu verwandeln. Sie „übersetzt“ die Skulptur in Malerei und schafft somit Freiraum für Projektion, Interpretation und Wiederbelebung durch Linie und Farbe. Es entsteht die Figur als Serie. Sie ist nackt, aber nicht bloß.

Die Ausstellung ist von Samstag, den 13.5.2017 bis Sonntag, den 28.5.2017 täglich von 12 bis 18 Uhr geöffnet, montags geschlossen. Die Künstlerin ist während der gesamten Ausstellung anwesend und wird Kunstaktionen mit Kindern und Erwachsenen im Park und im Gartenhaus durchführen.

Die Künstlerin lebt und arbeitet in Frankfurt am Main.

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# 21 MATINEE

Sonntag 14. Mai 2017 11:00 Uhr

Platero Y Yo
Andalusische Elegie
mit Susanne Buchenberger
und Christopher Brandt

Gedichte von Juan Ramon Jimenez
Musik von Mario Castelnuovo-Tedesco

Mario Castelnuovo-Tedesco studierte ab 1909 am Konservatorium von Florenz. Schon bald ein ausgereifter Musiker, gehörte er schon während seiner Studienzeit zu einem der gefragtesten Exponenten der damaligen musica nuova Italiens. Seine Werke für Gitarre solo gehören zum Standardrepertoire dieses Instruments.

Juan Ramón Jiménez, Sohn eines Weinhändlers, erhielt seine Erziehung im Jesuitenkolleg von Puerto de Santa María zu Cádiz. Höhepunkt seines Schaffens ist das Prosagedicht „Platero y yo“ ("Platero und ich"), die Geschichte einer Freundschaft zwischen dem Ich-Erzähler und einem kleinen Esel, die in 138 Prosaminiaturen das Leben in Andalusien vor dem Ersten Weltkrieg beleuchtet. Für dieses Werk erhielt Jiménez 1956 den Nobelpreis für Literatur.

Susanne Buchenberger, Sprecherin
Christopher Brandt, Gitarre

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# 22 JAZZ

Freitag 19. Mai 2017 20:00 Uhr

Frankfurt
meets
Amsterdam

Auf dem Programm des Annalena Schwade Trios (Frankfurt/M.) stehen Arrangements weltbekannter Kompositionen u.a. von Thelonious Monk, Pat Metheny oder Chick Corea sowie manche groovige Eigenkomposition von Annalena Schwade oder dem Bassisten Markus Allhenn. Die Stilrichtung reicht dabei von Swing, Latin bis hin zu Jazz-Rock. Die Musiker Annalena Schwade (p), Lukas Schnadt (dr) und Markus Allenn (bs) freuen sich dieses Mal besonders den renommierten Künstler Florian Sperzel (tp) aus Amsterdam featuren zu dürfen. Florian Sperzel spielte bereits im Jazzorchestra of the Concertgebouw. Sein Trompetenspiel ist geprägt von großer Emotionalität, Authentizität und Musikalität. Er fügt sich wunderbar in das transparent klingende Frankfurter Trio unter Leitung von Annalena Schwade ein. Ob high note playing oder mit dem soften Sound eines Flügelhorns – diesen Sound sollten sie in keinem Fall verpassen!

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# 23 LESUNG

Sonntag 21. Mai 2017 11:00 Uhr

Brigitte Holdinghausen
Frankfurter Wallanlagen
Ein Rundgang auf den Spuren
der Frankfurter Stadtmauern

Der grüne Ring, der sich um die Innenstadt Frankfurts legt, kann vieles aus der Frankfurter Geschichte erzählen.  Die ehemalige Stadtbefestigung, die mehr als 400 Jahre lang die Stadt vor Feinden beschützte, hat eine bewegte Vergangenheit. Der Anlagenring lässt einen erahnen, wie die Stadt Frankfurt im Mittelalter bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts befestigt war. Dass die Stadtmauern mit Toren und Pforten auch entlang des Mains verliefen, ist infolge der Veränderungen des Stadtbildes bis in die heutige Zeit - von einigen Ausnahmen abgesehen - nicht mehr erkennbar.

Was sich im Verlauf der Jahrhunderte dort ereignete und wie sich das Stadtbild mit dem Wegfall der Befestigungen veränderte, erzählt Brigitte Holdinghausen anhand von Lichtbildern und begleitet Sie auf einem virtuellen Spaziergang rund um die Frankfurter Innenstadt.

Die gelernte Buchhändlerin Brigitte Holdinghausen, 1949 in Frankfurt geboren und aufgewachsen, hat sich im Lauf der Jahrzehnte intensiv mit der Frankfurter Geschichte beschäftigt.

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# 24 JAZZ

Freitag 26. Mai 2017 20:00 Uhr

Tony Lakatos – Christoph Spendel Duo

Die Kunst des Saxofon – Piano Duos

Saxofon und Piano begegnen sich stets in Ensembles. Seltener ist allerdings die kammermusikalische Duo Formation.

Der Starsaxofonist Tony Lakatos und einer der führenden deutschen Pianisten, Christoph Spendel haben sich zusammengefunden, um dieser Musizierform neue Akzente zu setzten. Beide Musiker sind seit über drei Jahrzehnten auf der internationalen Szene aktiv und bedürfen eigentlich keiner Vorstellung.

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# 25 LESUNG

Sonntag 28. Mai .2017 11:00 Uhr

Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke
Joachim Meyerhoff
Lesung
mit der Schauspielerin Andrea Wolf

Joachim Meyerhoff, "packt sein Leben in seine Bücher" und transformiert es in Literatur.

Mit seinem sechsteiligen Zyklus: „Alle Toten fliegen hoch“ trat er 2009 erstmals als Erzähler auf die Bühne. Geboren in Homburg/Saar und aufgewachsen in Schleswig auf dem Gelände einer riesigen Psychiatrie (der Vater war der Direktor), beschreibt er diesen Kindheitsabschnitt in seinem Buch „Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war“.

"Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ beschreibt seine Zeit in der großbürgerlichen Wohnung seiner Großeltern in Nymphenburg. Dort erlebt er mit ihnen deren eigentümliche Rituale und Alkoholeskapaden. Der Kontrast zwischen großelterlichem Irrsinn und bildungsbedingtem Ich-Zerfall bringt ihn an den Rand der völligen Überforderung und lässt ihn zum Wanderer zwischen den Welten werden.

Die Schauspielerin Andrea Wolf lebt in Frankfurt am Main und ist seit langen Jahren freiberuflich tätig für Theater, Rundfunk und Film.

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# 26 VERNISSAGE

Freitag 2. Juni 2017 20:00 Uhr

Horizonte - Simplicity

Arbeiten von Doris Heise-Lück und Daniel Bayardi

Doris Heise-Lück malt seit 2005 überwiegend abstrakt in Acryltechnik. Ihre Bilder sind überwiegend gespachtelt, zum Teil mit dem Pinsel gemalt oder auch in Wischtechnik angelegt. Die Künstlerin lebt und arbeitet in der Rhein-Main-Region.

Der aus Uruguay stammende Künstler Daniel Bayardi lebt und arbeitet in Berlin und Spanien. Er zeigt in Frankfurt eine Auswahl seiner weißen reduzierten Skulpturen aus Marmor und anderen Materialien. 

Die Ausstellung ist von Samstag, den 3.6. bis Sonntag, den18.6.2017 täglich von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Montags geschlossen. Die Künstler sind während der ganzen Ausstellung abwechselnd anwesend.

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# 27 NEUE MUSIK

Sonntag 4. Juni 2017 11:00 Uhr

mehr als belcanto

Hommage à Cathy Berberian

Carola Schlüter, Sopran und Betty Nieswandt, Flöte präsentieren ein Konzertprogramm mit Kompositionen, die in den Anfangszeiten experimentellen Umgangs mit der Stimme entstanden sind und eigens für Cathy Berberian geschrieben wurden. Diesen treten Stücke zur Seite, die in jüngerer Zeit der Sängerin Carola Schlüter gewidmet wurden.

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# 28 JAZZ

Freitag 9. Juni 2017 20:00 Uhr

and on

tri.of.us

Ein Pianist, ein Bassist und ein Schlagzeuger machen gemeinsame Sache. Der eine durch und durch Jazzmusiker, der Zweite hat Jazz studiert, sich aber zwischenzeitlich auf Tango und Theater- & Bühnenmusik konzentriert und der Dritte sieht im Jazz schon seit seinem Studium seine größte Passion. Dabei geht es für die drei darum, das Jazzpiano-Trio aufzubrechen, ihm neue Facetten zu verleihen. Alles ist erlaubt, sei es der Einsatz von elektronischen Hilfsmitteln, wenn Gregor Praml mit seinen Effekten und Loops den Kontrabass verfremdet und vervielfacht oder der Griff zu ungewöhnlichen Rhythmuspatterns am Schlagzeug von Bernhard Schullan. Sie treffen auf die Kompositionen des virtuosen Pianisten Jens Hubert, die mit ihrer einnehmenden Melodik eingängig und fast romantisch klingen können. Dann wieder stoßen sie die Tore auf für treibende Rocknummern, für erdigen Blues und auch zum Grunge der 90er Jahre. Hier sind keine Individualisten am Werk. Das ist die Arbeit von drei Musikern, die ein gemeinsames Ziel haben: dem Jazzpiano-Trio ein neues Gesicht zu geben.

Jens Hubert – Piano, Gregor Praml – Kontrabass, Effekte, Bernhard Schullan – Drums