VERANSTALTUNGEN

Hier finden Sie eine Übersicht über unsere diesjährigen Veranstaltungen.

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# 20 VERNISSAGE

Freitag 12. Mai 2017 20:00 Uhr

angezogen

Malerei von Anja Feil

Angezogen von der Skulptur, Torso II (1972) des verstorbenen Künstlers Waldemar Grzimek, die unweit des Nebbienschen Gartenhauses, als „Kunst im öffentlichen Raum“ steht, untersucht die Künstlerin deren Möglichkeit, sich zu verwandeln. Sie „übersetzt“ die Skulptur in Malerei und schafft somit Freiraum für Projektion, Interpretation und Wiederbelebung durch Linie und Farbe. Es entsteht die Figur als Serie. Sie ist nackt, aber nicht bloß.

Die Ausstellung ist von Samstag, den 13.5.2017 bis Sonntag, den 28.5.2017 täglich von 12 bis 18 Uhr geöffnet, montags geschlossen. Die Künstlerin ist während der gesamten Ausstellung anwesend und wird Kunstaktionen mit Kindern und Erwachsenen im Park und im Gartenhaus durchführen.

Die Künstlerin lebt und arbeitet in Frankfurt am Main.

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# 21 MATINEE

Sonntag 14. Mai 2017 11:00 Uhr

Platero Y Yo
Andalusische Elegie
mit Susanne Buchenberger
und Christopher Brandt

Gedichte von Juan Ramon Jimenez
Musik von Mario Castelnuovo-Tedesco

Mario Castelnuovo-Tedesco studierte ab 1909 am Konservatorium von Florenz. Schon bald ein ausgereifter Musiker, gehörte er schon während seiner Studienzeit zu einem der gefragtesten Exponenten der damaligen musica nuova Italiens. Seine Werke für Gitarre solo gehören zum Standardrepertoire dieses Instruments.

Juan Ramón Jiménez, Sohn eines Weinhändlers, erhielt seine Erziehung im Jesuitenkolleg von Puerto de Santa María zu Cádiz. Höhepunkt seines Schaffens ist das Prosagedicht „Platero y yo“ ("Platero und ich"), die Geschichte einer Freundschaft zwischen dem Ich-Erzähler und einem kleinen Esel, die in 138 Prosaminiaturen das Leben in Andalusien vor dem Ersten Weltkrieg beleuchtet. Für dieses Werk erhielt Jiménez 1956 den Nobelpreis für Literatur.

Susanne Buchenberger, Sprecherin
Christopher Brandt, Gitarre

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# 22 JAZZ

Freitag 19. Mai 2017 20:00 Uhr

Frankfurt
meets
Amsterdam

Auf dem Programm des Annalena Schwade Trios (Frankfurt/M.) stehen Arrangements weltbekannter Kompositionen u.a. von Thelonious Monk, Pat Metheny oder Chick Corea sowie manche groovige Eigenkomposition von Annalena Schwade oder dem Bassisten Markus Allhenn. Die Stilrichtung reicht dabei von Swing, Latin bis hin zu Jazz-Rock. Die Musiker Annalena Schwade (p), Lukas Schnadt (dr) und Markus Allenn (bs) freuen sich dieses Mal besonders den renommierten Künstler Florian Sperzel (tp) aus Amsterdam featuren zu dürfen. Florian Sperzel spielte bereits im Jazzorchestra of the Concertgebouw. Sein Trompetenspiel ist geprägt von großer Emotionalität, Authentizität und Musikalität. Er fügt sich wunderbar in das transparent klingende Frankfurter Trio unter Leitung von Annalena Schwade ein. Ob high note playing oder mit dem soften Sound eines Flügelhorns – diesen Sound sollten sie in keinem Fall verpassen!

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# 23 LESUNG

Sonntag 21. Mai 2017 11:00 Uhr

Brigitte Holdinghausen
Frankfurter Wallanlagen
Ein Rundgang auf den Spuren
der Frankfurter Stadtmauern

Der grüne Ring, der sich um die Innenstadt Frankfurts legt, kann vieles aus der Frankfurter Geschichte erzählen.  Die ehemalige Stadtbefestigung, die mehr als 400 Jahre lang die Stadt vor Feinden beschützte, hat eine bewegte Vergangenheit. Der Anlagenring lässt einen erahnen, wie die Stadt Frankfurt im Mittelalter bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts befestigt war. Dass die Stadtmauern mit Toren und Pforten auch entlang des Mains verliefen, ist infolge der Veränderungen des Stadtbildes bis in die heutige Zeit - von einigen Ausnahmen abgesehen - nicht mehr erkennbar.

Was sich im Verlauf der Jahrhunderte dort ereignete und wie sich das Stadtbild mit dem Wegfall der Befestigungen veränderte, erzählt Brigitte Holdinghausen anhand von Lichtbildern und begleitet Sie auf einem virtuellen Spaziergang rund um die Frankfurter Innenstadt.

Die gelernte Buchhändlerin Brigitte Holdinghausen, 1949 in Frankfurt geboren und aufgewachsen, hat sich im Lauf der Jahrzehnte intensiv mit der Frankfurter Geschichte beschäftigt.

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# 24 JAZZ

Freitag 26. Mai 2017 20:00 Uhr

Tony Lakatos – Christoph Spendel Duo

Die Kunst des Saxofon – Piano Duos

Saxofon und Piano begegnen sich stets in Ensembles. Seltener ist allerdings die kammermusikalische Duo Formation.

Der Starsaxofonist Tony Lakatos und einer der führenden deutschen Pianisten, Christoph Spendel haben sich zusammengefunden, um dieser Musizierform neue Akzente zu setzten. Beide Musiker sind seit über drei Jahrzehnten auf der internationalen Szene aktiv und bedürfen eigentlich keiner Vorstellung.

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# 25 LESUNG

Sonntag 28. Mai .2017 11:00 Uhr

Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke
Joachim Meyerhoff
Lesung
mit der Schauspielerin Andrea Wolf

Joachim Meyerhoff, "packt sein Leben in seine Bücher" und transformiert es in Literatur.

Mit seinem sechsteiligen Zyklus: „Alle Toten fliegen hoch“ trat er 2009 erstmals als Erzähler auf die Bühne. Geboren in Homburg/Saar und aufgewachsen in Schleswig auf dem Gelände einer riesigen Psychiatrie (der Vater war der Direktor), beschreibt er diesen Kindheitsabschnitt in seinem Buch „Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war“.

"Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ beschreibt seine Zeit in der großbürgerlichen Wohnung seiner Großeltern in Nymphenburg. Dort erlebt er mit ihnen deren eigentümliche Rituale und Alkoholeskapaden. Der Kontrast zwischen großelterlichem Irrsinn und bildungsbedingtem Ich-Zerfall bringt ihn an den Rand der völligen Überforderung und lässt ihn zum Wanderer zwischen den Welten werden.

Die Schauspielerin Andrea Wolf lebt in Frankfurt am Main und ist seit langen Jahren freiberuflich tätig für Theater, Rundfunk und Film.

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# 26 VERNISSAGE

Freitag 2. Juni 2017 20:00 Uhr

Horizonte - Simplicity

Arbeiten von Doris Heise-Lück und Daniel Bayardi

Doris Heise-Lück malt seit 2005 überwiegend abstrakt in Acryltechnik. Ihre Bilder sind überwiegend gespachtelt, zum Teil mit dem Pinsel gemalt oder auch in Wischtechnik angelegt. Die Künstlerin lebt und arbeitet in der Rhein-Main-Region.

Der aus Uruguay stammende Künstler Daniel Bayardi lebt und arbeitet in Berlin und Spanien. Er zeigt in Frankfurt eine Auswahl seiner weißen reduzierten Skulpturen aus Marmor und anderen Materialien. 

Die Ausstellung ist von Samstag, den 3.6. bis Sonntag, den18.6.2017 täglich von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Montags geschlossen. Die Künstler sind während der ganzen Ausstellung abwechselnd anwesend.

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# 27 NEUE MUSIK

Sonntag 4. Juni 2017 11:00 Uhr

mehr als belcanto

Hommage à Cathy Berberian

Carola Schlüter, Sopran und Betty Nieswandt, Flöte präsentieren ein Konzertprogramm mit Kompositionen, die in den Anfangszeiten experimentellen Umgangs mit der Stimme entstanden sind und eigens für Cathy Berberian geschrieben wurden. Diesen treten Stücke zur Seite, die in jüngerer Zeit der Sängerin Carola Schlüter gewidmet wurden.

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# 28 JAZZ

Freitag 9. Juni 2017 20:00 Uhr

and on

tri.of.us

Ein Pianist, ein Bassist und ein Schlagzeuger machen gemeinsame Sache. Der eine durch und durch Jazzmusiker, der Zweite hat Jazz studiert, sich aber zwischenzeitlich auf Tango und Theater- & Bühnenmusik konzentriert und der Dritte sieht im Jazz schon seit seinem Studium seine größte Passion. Dabei geht es für die drei darum, das Jazzpiano-Trio aufzubrechen, ihm neue Facetten zu verleihen. Alles ist erlaubt, sei es der Einsatz von elektronischen Hilfsmitteln, wenn Gregor Praml mit seinen Effekten und Loops den Kontrabass verfremdet und vervielfacht oder der Griff zu ungewöhnlichen Rhythmuspatterns am Schlagzeug von Bernhard Schullan. Sie treffen auf die Kompositionen des virtuosen Pianisten Jens Hubert, die mit ihrer einnehmenden Melodik eingängig und fast romantisch klingen können. Dann wieder stoßen sie die Tore auf für treibende Rocknummern, für erdigen Blues und auch zum Grunge der 90er Jahre. Hier sind keine Individualisten am Werk. Das ist die Arbeit von drei Musikern, die ein gemeinsames Ziel haben: dem Jazzpiano-Trio ein neues Gesicht zu geben.

Jens Hubert – Piano, Gregor Praml – Kontrabass, Effekte, Bernhard Schullan – Drums

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# 29 LESUNG

Sonntag 11. Juni 2017 11:00 Uhr

Du, sag, ist der Poldi vor uns gestorben oder nach uns?

Geschichten und Dialoge über die Freuden und Leiden des Alters
Sabine Wackernagel und Valentin Jeker

Texte zum Schmunzeln, zum Staunen und manchmal zum Totlachen. Eine literarische Gratwanderung zwischen Lebenslust und Lebensfrust. Skurrile Streitgespräche über Wahn und Wirklichkeit, Texte über die Freude des Erinnerns und die Furcht vor dem Vergessen. Die unterschiedlichsten Autoren berichten von ihren Erfahrungen. Karl Valentin verzweifelt an seiner Vergesslichkeit, Robert Gernhardt versucht mit Tricks seinem Schicksal zu entgehen und Churchill stellt nüchtern fest: „Wer will denn schon neunzig werden? - Jeder, der 89 ist!“ Aber auch Samuel Becket, Anton Tschechow u. a. kommen zu Wort.

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# 30 NEUE MUSIK

Freitag 16. Juni.2017 20:00 Uhr

Helmut Lachenmann

Salut für Caudwell

Salut für Caudwell – Musik für zwei Gitarristen“ von Helmut Lachenmann ist nicht nur das bedeutendste Stück im Gitarrenrepertoire des 20. Jahrhunderts, sondern eines der Schlüsselwerke der Neuen Musik. 1977 entstanden, verbindet es neuartige, bis dahin unerhörte Spieltechniken mit einer für die zeitgenössische Musik bis dahin nicht gekannten Spielfreude und Musikantik.

Die Interpreten des Konzerts, Steffen Ahrens und Christopher Brandt, sind ausgewiesene Kenner und geübte Interpreten dieses überaus anspruchsvollen und fesselnden Werkes; ergänzt wird das Programm durch Kompositionen von Christopher Brandt und Anton Webern.

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# 31 WELTMUSIK

Sonntag 18. Juni 2017 11:00 Uhr

Schach-Matt

Sei es Swing, Pop, Jazz, Klassik, Tango, Musette, Film- oder auch Weltmusik, die beiden Musiker scheuen sich nicht auf verschiedenste Stilrichtungen zuzugreifen. Dabei klingen die eigenen Interpretationen immer einzigartig und authentisch. Schon nach der ersten gemeinsamen Probe wurde klar, dass der aus Sibirien stammende Vassily Dück (Bajan, Accordina) und der gebürtige Ungar Robert Varady (Geige, Gitarre), sich für viele Jahre musikalisch gefunden haben.

Ein grenzenloses musikalisches Erlebnis von Ungarischer Tanz Nr.5 / J.Brams, Smile / C.Chaplin, Isn`t she lovely/ S.Wonder, Spain / C.Corea, French Touch / R.Galliano, Libertango  A.Piazzolla bis hin zur traditionellen russisch-ungarischen Musik präsentiert Duo Schach-Matt.

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# 32 VERNISSAGE

Freitag 23. Juni 2017 20:00 Uhr

Dorothee Rocke
Zeichnung und Feststellung
Preisverleihung und Ausstellung
mit Arbeiten der Ilse-Hannes-Preisträgerin 2017

Die in Kiel geborene Künstlerin studierte an der Universität Mainz bildende Kunst, hatte eine Gastdozentur für Zeichnung und Malerei an der Universität Middlebury, Vermont, eine Gastprofessur für Zeichnung an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Hamburg und ist Mitglied im Deutschen Künstlerbund; sie lebt und arbeitet in Frankfurt am Main.

Die Ausstellung ist vom 24.6.2017 bis 9.7.2017 täglich von 12 bis 18 Uhr geöffnet, montags geschlossen. Dorothee Rocke erhält bei der Vernissage den Ilse-Hannes-Preis 2017.

Jens Hubert – Piano, Gregor Praml – Kontrabass, Effekte, Bernhard Schullan – Drums

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# 33 NEUE MUSIK

Sonntag 25. Juni 2017 11:00 Uhr

IKAL

Sabine Ambos stellt sieben
Originalkompositionen für Blockflöte solo vor

Jedem Stück liegt eine charakteristische Inspiration zugrunde, vom titelgebenden IKAL – in der Sprache der Maya „menschlicher Atem, Geist, Spirit“ – der Komponistin Hilda Paredes bis zum musikalischen Bild des „Sisyphos“ von Gerhard Müller-Hornbach. Allen Kompositionen gemeinsam ist dabei, dass sie den Ausdrucksreichtum der Blockflöte als ganz unmittelbares Instrument zeigen. Dadurch, dass die Komponisten ihre Stücke der Blockflöte auf den Leib geschrieben haben, bringen sie das Instrument auf besonders einfühlsame und eindringliche Weise zum Klingen. Die Auswahl der Flöten umfasst neben Sopran- und Altblockflöten auch Tenor und Bass sowie Ganassi-Altflöte und Voiceflute.

Sabine Ambos ist regelmäßig als Blockflötistin bei vielbeachteten Produktionen und Konzerten im In- und Ausland engagiert.

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# 34 LESUNG

Freitag 30. Juni 2017 20:00 Uhr

Autorenlesung
Frank Nonnenmacher
Du hattest es besser als ich
Zwei Brüder im 20. Jahrhundert

Zwei Brüder, geboren 1908 und 1914. Der eine wurde als „Asozialer" in ein Konzentrationslager verschleppt, der andere macht Karriere als hochdekorierter Pilot bei der Luftwaffe - so unterschiedlich sind die Lebensläufe der Brüder Nonnenmacher. Über 40 Jahre lang hat Frank Nonnen-macher sowohl mit seinem Vater Gustav und mit seinem Onkel Ernst Interviews geführt. Er recherchierte ihre Aussagen und überprüfte sie empirisch, indem er in die Archive der Konzentrationslager, in Gerichtsakten, Doku-mente von Jugendämtern, Flugbücher und Briefe Einblick nahm und weitere Zeitzeugen befragte. In seinem Buch stellt er die unterschiedlichen Erfahrungen der beiden Brüder einander gegenüber.

Frank Nonnenmacher war zunächst als Lehrer für Politik, visuelle Kommunikation und Kunsterziehung tätig, promovierte dann nach einem Zweitstudium zur Problematik der „Handlungsorientierung“ in der Politischen Bildung in Frankfurt und habilitierte sich in Kassel. An der Goethe- Universität Frankfurt hatte er von 1999 bis 2009 den Lehrstuhl für "Didaktik der Sozialwissenschaften" inne.