08.07.2025

Newsletter Juli 2025

Liebe Mitglieder und Kunstinteressierte,

Am Donnerstag, 10.07.2025 um 19 Uhr die Photografieausstellung Hauptsache Hauptwache von BORIS SCHÖPPNER im Nebbienschen Gartenhaus im Rahmen einer Vernissage eröffnet. Zu sehen gibt es dort jede Menge. Frankfurt ringt um die gestalterische Zukunft des Areals im Herzen der Stadt. Die Diskussion wird bald Fahrt aufnehmen. Vielleicht entstehen ja neue Ideen, wenn man etwas genauer hinguckt. Die Ausstellung wird dann bis zum 27.07.2025 täglich (Ausnahme Montag und Dienstag) zwischen 12 und 18 Uhr zu sehen sein.  

Hierbei wird das Nebbiensche Gartenhaus in der nächsten Zeit lediglich vom Norden her erreichbar sein. Einen Plan findet ihr anbei. Es ist den Pfeilen zu folgen und dann von Norden zum Gartenhaus zu kommen. Es sind auf dem Weg einige Treppenstufen zu überwinden, daher ist der Zugang zum Gartenhaus derzeit leider nicht barrierefrei möglich. Die Nutzung der Toiletten des Hilton Hotels steht natürlich weiterhin zur Verfügung, aber man muss eben auch einen Umweg über den Haupteingang des Hotels machen, der direkte Weg durch den Park ist durch Zäune gesperrt.

Am Freitag dem 11.07.2025 gibt es um 20 Uhr mit dem Matthias Vogt Trio (Matthias Vogt: Piano, Andreas Büschelberger: Bass, Volker Schmidt: Drums) Jazz Tunes und eigene Kompositionen im Nebbienschen Gartenhaus. Das Matthias Vogt Trio ist die "working band" des Frankfurter Pianisten, Komponisten, Produzenten und DJs. Mit seinen guten Freunden Andreas Büschelberger und Volker Schmidt bildet er seit 25 Jahren eine verschworene Einheit, die - bestens aufeinander eingespielt - einen sehr eigenen lyrischen Sound entwickelt haben. Ob als Keimzelle der Band [re:jazz], im Verbund mit Sängerin Maren Kips oder eben puristisch, als instrumentales Trio - der Sound der drei ist unverwechselbar. Das Matthias Vogt Trio spielt eigene Versionen von Pop-Stücken, ausgesuchte Jazz-Tunes und eigene Kompositionen.

Am 13.07.2025 um 16 Uhr gibt es eine Lesung "Tomaten auf den Ohren" von Susanne Buchenberger und Martin Wacker, Gitarre: Christopher Brandt. Eine musikalische Lesung mit Gedichten und Texten von natur- und gartenliebenden DichterInnen - u.a. Goethe, Rilke, Kästner, Kaleko, Jandl - gärtelnden Kabarettisten und tierverrückten Schreibenden. Musikalisch ausgeschmückt mit allerlei filigranen und erdigen Melodien rund ums Thema.

Am Donnerstag, 31.07.2025 um 19 Uhr wird die Ausstellung "Tod und Depression- sich öffnen statt verschließen" von FRANK TILS im Nebbienschen Gartenhaus im Rahmen einer Vernissage eröffnet. Lichtdurchflutete Unbeschwertheit des Nebbienschen Gartenhauses trifft auf Tod & Depression. Die ausschließlich figürlichen Skulpturen aus Stein & Holz thematisieren zwei "Lebensbereiche", die viele von uns -zumindest in der westlichen Welt - zu gerne zu verdrängen versuchen. Diese Ausstellung möchte dazu einladen, sich den Themen Tod & Depression zu stellen, vielleicht neue Perspektiven zu beziehen und mit anderen in einen Dialog einzutreten, in der Hoffnung, dass durch ein "sich Öffnen" die Komplexitäten besser verstanden und selbst Sinnhaftigkeit & Chancen darin zu Tage treten werden. Die Ausstellung wird dann bis zum 17.08.2025 täglich (Ausnahme Montag und Dienstag) zwischen 12 und 18 Uhr zu sehen sein.  

Am Sonntag 03.08.2025 um 16 Uhr gibt es passend zum Thema der Ausstellung eine Autorenlesung von Julia Holbe, sie ließt aus ihrem gerade erschienenen Roman "Man müßte versuchen glücklich zu sein". Zwei ungleiche Schwestern treffen sich nach Jahren in ihrem Elternhaus wieder. Sie müssen sich entscheiden: verkaufen oder abfackeln? Ihre Zeitreise führt sie in die Kindheit voller verwunschener Hippie-Träume und mit dem alten, orangefarbenen R4 ihrer Mutter in die Bretagne. Bei Crêpes und Cidre unterm Sternenhimmel und einer Fahrt mit dem Boot des Vaters, die anderes endet, als geplant, werden sie von den Gesetzen ihrer chaotischen Familie eingeholt. - Ein Boot und ein Tisch, ein Fest und seine Gäste - und selbstbemalte Playmobilpferde: Manchmal ist das alles, was man braucht. Wären da nicht die großen Fragen des Lebens: Kann man sich alles sagen? Und sollte man das überhaupt? Warum könnte man nicht einfach nur versuchen, glücklich zu sein?

Wir wünschen viel Spaß bei den Veranstaltungen, 


Ihr Vorstand

Auf dem Photo ist ein Werk von Boris Schöppner aus der aktuellen Ausstellung "Hauptsache Hauptwache".