Die Pianistin und Komponistin Çağla Gürsoy wurde in Ankara, Türkei, geboren. Sie hat bereits mit 11 Jahren als Jungstudentin am Staatlichen Konservatorium der Hacettepe Universität in Ankara das Klavierstudium begonnen und mit 14 Jahren durch eine Sondererlaubnis auch das Kompositionsstudium und beide Fächer erfolgreich abgeschlossen. Schon zu dieser Zeit trat sie als Pianistin, Kammermusikerin und Komponistin bei diversen Festivals für Neue Musik auf und wirkte bei Live-Übertragungen von Konzerten im Rundfunk mit. Von 2012 bis 2018 studierte sie Klavier und Komposition an der Akademie für Tonkunst und schloss ihre Studiengänge sowie das Künstlerische Aufbaustudium mit Auszeichnung ab. 2021 folgte das Konzertexamen am Conservatoire à Rayonnement Régional de Paris bei Prof. Jean-Marie Cottet.
Çağla Gürsoy präsentiert ein Programm mit selten gespielten, hochvirtuosen Werken von der Spätromantik bis zur zeitgenössischen Musik. Massenets opernhafte brillante Konzertparaphrase über Meyerbeers Le pardon de Ploërmel eröffnet das Matineekonzert, gefolgt von Hindemiths humorvoller, zum Teil brutaler Suite 1922.
Verfemte Musik, die Sonate Nr. 1 von Ullmann und die Sonate von Erkki-Sven Tüür als minimalistische Art der
Klaviermusik zeigen zwei markante Stimmen der Moderne.
Den Abschluss bildet Adnan Sayguns rhythmisch packende Etüde in Aksak-Rhythmen Nr.1
Nebbiensches Gartenhaus, Bockenheimer Anlage, nahe Hilton Hotel
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Frankfurt